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Young Artists, Local Artists

Sinfonische Ekstase

26. April 17:00 Uhr

Festsaal Kloster Muri

Ticketpreise:
Kat. A: CHF 50.-/25.-
Kat. B: CHF 35.-/10.-

Per E-Mail: ticketing@muri-classics.ch

Telefonisch: 078 210 54 88 (Di und Do 14 - 16 Uhr)

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Christoph Croisé und das argovia philharmonic

Programm:

S. Prokofjew, Symphonie Nr.1, D-Dur, op.25 "Symphonie classic"

(1891-1953)

M. Weinberg, Fantasie für Violoncello und Orchester, op.52

(1919-1996)

L.v. Beethoven, Sinfonie Nr.7, A-Dur, op.92

(1770-1827)

Konzerteinführung: 16:15 Uhr mit Musikhistorikerin Dr. Verena Naegele

Mitwirkende:

Christoph Croisé - Violoncello

Josep Vicent - Leitung

argovia philharmonic

Unter der Leitung seines neuen Chefdirigenten Josep Vicent bringt das argovia philharmonic drei energiegeladene Werke auf die Bühne. Eröffnet wird der Konzertabend mit Prokofjews 1. Sinfonie, der «Symphonie classique». Weinbergs Fantasie ist geprägt von emotionaler Tiefe und Intensität und reflektiert oft auch persönliche und gesellschaftliche Spannungen, die der Komponist erlebte. Gespielt wird sie von Christoph Croisé, einem der vielseitigsten Cellisten seiner Generation. Zum Abschluss erklingt Beethovens 7. Sinfonie, die als seine optimistischste und erhabenste Sinfonie gilt und durch rhythmische Energie sowie mitreissende Dynamik besticht.

Christoph Croisé

Vom Tagesspiegel als „Cellist mit feinnervigem Habitus und warmer, inniger Timbrierung“ gekürt, ist der schweizerisch-französisch-deutsche Cellist Christoph Croisé ein herausragender Künstler, dessen facettenreiche Musikalität mühelos stilistische und kulturelle Grenzen überschreitet. Als Interpret und Komponist gleichermassen zu Hause, gehört Croisé zu den seltenen Musikern unserer Zeit, die die jahrhundertealte Tradition des komponierenden und interpretierenden Virtuosen fortführen – mit einer unverwechselbaren künstlerischen Stimme, geprägt von Einflüssen aus Barock, Klassik, Jazz bis hin zu elektronischer Musik.
Bereits mit 17 Jahren gab er sein Debut in der Carnegie Hall New York, wo er seitdem regelmässig aufgetreten ist. Es folgten Auftritte in zahlreichen renommierten Konzertsälen weltweit, darunter die Tonhalle Zürich, das Konzerthaus Wien, die Philharmonie Berlin, die Wigmore Hall in London, die Residenz in München, die Elbphilharmonie Hamburg, die Capella in St. Petersburg, die Victoria Hall in Genf sowie das Konzerthaus Berlin.
Christoph Croisé ist gern gesehener Gast bei Festivals wie u. a. dem Lucerne Festival dem Festival „Musical Olympus“ in St. Petersburg, New York und Baku, dem Radio France Festival Montpellier, dem Davos Festival „Young Artists in Concert“ oder dem Menuhin Festival Gstaad.
Christoph Croisé hat sich als unverwechselbarer Recording Artist mit einer klaren künstlerischen Handschrift etabliert. Seine Einspielungen – veröffentlicht bei Labels wie AVIE Records, Quartz Classics und Genuin – verbinden interpretatorische Tiefe mit technischer Brillanz und finden bei der internationalen Fachpresse hohe Anerkennung. Mit über 30 Millionen Streams auf Plattformen wie Spotify, Apple Music und Amazon Music erreichen seine Aufnahmen ein weltweites Publikum, das weit über den klassischen Konzertsaal hinausreicht. Sein drittes Album mit den Cellokonzerten von Haydn wurde mit dem Pizzicato Supersonic Award sowie dem Clef d’Or von ResMusica als bestes Konzertalbum des Jahres 2019 ausgezeichnet. 2021 wurde The Solo Album von Presto Music zur Editor’s Choice gekürt. 2023 veröffentlichte Croisé mit Voyage Exotique erstmals eigene Kompositionen. Im darauffolgenden Jahr erschien sein zehntes Album, Rachmaninoff: Piano Trios 1 & 2 • Romances, gemeinsam mit dem Geiger Andrey Baranov und dem Pianisten Alexander Panfilov – ausgezeichnet von der American Record Guide als „Critics’ Choice of the Year 2024“.
Als vielseitiger Musiker setzt er sich aktiv mit der historisch informierten Aufführungspraxis auseinander. Ein besonderes Highlight in diesem Zusammenhang war die Aufführung beider Haydn-Cellokonzerte als Solist mit dem Barockorchester Il Pomo d’Oro sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Maurice Steger, Sergey Malov und Nicolas Altstaedt. Zu seinen Aufnahmeprojekten zählen unter anderem die Gesamteinspielung der Bach’schen Cellosuiten (2021) und der Gambensonaten (2020), die er auf einem Barockcello von 1720, gebaut von Guarneri „Filius Andreae“, realisierte.
Christoph engagiert sich mit Freude für den Cellonachwuchs und gibt international Meisterkurse – unter anderem am Konservatorium in St. Petersburg (2018), beim Festival „Internationale europäische Solisten“ von El Sistema in Venezuela, bei der „Masterclass de Música“ in Granada (Spanien) sowie beim Hiiuma Homecoming Festival in Estland.
Neben dem Cello komponiert Christoph Croisé eigene Werke, in denen er, inspiriert von verschiedenen Stilen – von Barock über Klassik und Jazz bis hin zur Elektronik – seine eigenen Ideen und Emotionen zum Ausdruck bringt.
Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der Niederlenzer Musiktage, einem innovativen Festival in der Schweiz, das klassische Musik mit elektronischer Musik vereint. Zudem gründete er das beyond modern Orchestra, eine Plattform für Uraufführungen zeitgenössischer Musik.
Christoph Croisé spielt auf einem italienischen Meisterinstrument aus dem Jahr 1680 und ist der Stiftung Lyra für ihre langjährige finanzielle Unterstützung sehr dankbar.

Josep Vicent

Josep Vicent ist einer der führenden spanischen Dirigenten der heutigen Zeit. Er hat mit einigen der renommiertesten Symphonieorchestern in Spanien und der Welt zusammengearbeitet, darunter London Symphony Orchestra, Rotterdam Philharmonic, Gewandhausorchester Leipzig, Mariinsky Theatre, Belgisches Nationalorchester, Orquesta Nacional de España, Orchestre de Chambre de Paris, Royal Philharmonic Orchestra, Residentie Orkest Den Haag, Orquesta de RTVE, Royal Liverpool Philharmonic, Barcelona Symphony, Niederländisches Radio Orchester u. a.
Seit 2015/16 ist Josep Vicent künstlerischer und musikalischer Leiter von ADDA (Auditorio de Diputación de Alicante) und Chefdirigent von ADDA Simfònica Alicante. Von der Latin GRAMMY® Academy und der GRAMMY® Academy wurde er für das beste Instrumentalalbum: «Ritmo, the Chick Corea Symphony Tribute» mit dem ADDA Simfònica nominiert.
Von 2005 bis 2015 war er ausserdem Chefdirigent des Symphonieorchesters der Balearen und des Jeunesses Musicales World Orchestra (The World Orchestra), mit denen er auf vier Kontinenten und fünfzehn Tourneen auftrat. In den letzten Konzertsaisons debütierte er mit den Philharmonikern von Buenos Aires, dem WDR Funkhausorchester, der Oper von Rouen, dem Orchestre National de Lille und der OSPA beim Konzert des Prinzessin-von-Asturien-Preis.
Als Pionier bei der Erforschung neuer Formate und Publikums für klassische Musik dirigiert er unter anderem Opernproduktionen am Teatro Real in Madrid, am Teatre Royal de La Monnaie, am Teatre del Liceu in Barcelona, an der Oper Leipzig, beim Peralada Festival und am Teatro de la Maestranza in Sevilla. Seit 2014 arbeitet er auch als Musikdirektor/Dirigent mit der gefeierten Opern-/Theatergruppe «La Fura del Baus».
Josep Vicent ist ebenfalls ein Pionier zeitgenössischer Musik und hat Hunderte neuer Werke mit grossem Erfolg uraufgeführt. Er war künstlerischer Leiter des Xenakis Festivals, des Festivals Nits de la Mediterrània und der international gefeierten Amsterdam Percussion Group. Er wurde mit dem Juventudes Musicales Internacional Interpretation Award, dem Kunstpreis «Stadt Valencia» 2013 und dem «Óscar Esplá»-Preis der Stadt Alicante ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde er von D. Federico Mayor Zaragoza zum internationalen Botschafter der Culture of Peace Foundation ernannt.
Josep Vicent arbeitet mit Solisten wie Maria João Pires, den Labèque-Sisters, Pinchas Zukerman, Anna Fedorova, Paquito D'Rivera, Miura, Ramón Vargas, Iréne Theorin zusammen und tritt auf den renommiertesten Festivals und Veranstaltungsorten der Welt auf, darunter Amsterdam Concertgebouw, Berliner Philharmonie, Teatro Colón, Royal Albert Hall, Bozar in Brüssel, Carnegie Hall in New York etc. Seine umfangreiche Diskographie ist bei Warner Classics, Aria Classics, Etcétera Records, Verso, Ensayo, Columna Música oder Deutsche Grammophon zu finden.

Das argovia philharmonic

Das argovia philharmonic ist der bedeutendste Klangkörper des Kulturkantons Aargau. Mit frischen Konzepten und innovativen Formaten verfolgt es sein ureigenes Ziel, klassische Musik in den ganzen Kanton zu bringen.

Der 1963 als «Aargauer Symphonie Orchester» gegründete Schweizer Klangkörper ist längst zu einem über­regional etablierten Berufsorchester herangewachsen. Seit der Saison 2013/14 als argovia philharmonic agierend, prägt das Orchester in seinen eigenen Konzertreihen nicht nur die eigene Heimat musikalisch mit einem breiten Repertoire, sondern gastiert auch regelmässig u.a. in der Tonhalle Zürich und im KKL Luzern. Das argovia philharmonic ist Residenzorchester der im Oktober 2021 neu eröffneten Alten Reithalle Aarau.

Regelmässig konzertiert das argovia philharmonic mit international bekannten Solisten wie Vadim Repin, Jan Lisiecki, Olga Scheps, Sol Gabetta, Lawrence Power oder Matthias Kirschnereit, aber auch mit den bedeutendsten Schweizer Künstlern wie Oliver Schnyder, Regula Mühlemann, Louis Schwizgebel oder Christian Poltéra. Zudem lädt es aufstrebende Solisten wie Alina Ibragimowa, Kian Soltani, Camille Thomas, Sebastian Bohren oder Chiara Enderle ein.

Concert series

Young Artists, Local Artists

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Sinfonische Ekstase

Ticket price Kat A

Kat. A: CHF 50.-/25.-

Ticket price Kat B

Kat. B: CHF 35.-/10.-

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Weitere Tickets an der Abendkasse erhältlich