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Weltbühne

Mozartiana

4. Januar 17:00 Uhr

Festsaal Kloster Muri

Ticketpreise:
Kat. A: CHF 60.-/25.-
Kat. B: CHF 40.-/15.-

Per E-Mail: ticketing@muri-classics.ch

Telefonisch: 078 210 54 88 (Di und Do 14 - 16 Uhr)

Pierre-Laurent Aimard und das Stuttgarter Kammerorchester

Programm:

W. A. Mozart: Sinfonie Nr.31, D-Dur, KV 297, "Pariser Sinfonie"

(1756-1791)

W. A. Mozart: Konzert für Klavier & Orchester Nr.24, c-moll, KV 491

W. A. Mozart: Sinfonie Nr.36, C-Dur, KV 425, "Linzer Sinfonie"

Neujahrsapéro ab 16 Uhr

Mitwirkende:

Pierre-Laurent Aimard - Piano

Stuttgarter Kammerorchester

Thomas Zehetmair - Leitung

Der renommierte französische Pianist Pierre-Laurent Aimard, der "Denker am Klavier" eröffnet fulminant das Konzertjahr 2026 von Muri Classics. Begleitet wird er vom Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Thomas Zehetmair. Das Klavierkonzert wird umrahmt von der Linzer- und Pariser-Sinfonie des unvergleichlichen Wolfgang Amadeus Mozart.

Pierre-Laurent Aimard

Pierre-Laurent Aimard zählt zu den grössten Musikern unserer Zeit und wird in der ganzen Welt für seine ausgezeichnete Interpretation des Pianorepertoires aller Epochen gefeiert. 2017 wurde sein herausragendes Lebenswerk mit dem angesehenen Ernst von Siemens Musikpreis gewürdigt.

Geboren 1957 in Lyon, studierte Aimard zunächst am Pariser Conservatoire bei Yvonne Loriod und anschliessend in London bei Maria Curcio. 1973 gewann er den ersten Preis beim Olivier-Messiaen-Wettbewerb. Drei Jahre später wurde er von Pierre Boulez zum Solisten des „Ensemble Intercontemporain“ ernannt.
Pierre-Laurent Aimard konzertierte weltweit unter der Leitung von grossen Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Peter Eötvös, Sir Simon Rattle und Vladimir Jurowski. Darüber hinaus hat er als Kurator, Solist und Dirigent bei zahlreichen Projekten mitgewirkt, die in renommierten Konzertsälen wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, dem Wiener Konzerthaus, der Alten Oper in Frankfurt, der Berliner Philharmonie, dem Mozarteum in Salzburg, der Pariser Cité de la Musique und dem Southbank Centre in London stattfanden. Er wurde zum Festival de Lucerne und zum Tanglewood Festival eingeladen und fungierte zwischen 2009 und 2016 als künstlerischer Leiter des Aldeburgh Festivals. Während seiner letzten Teilname an jener Veranstaltung spielte er achtzehn Stunden lang den gesamten Catalogue d’oiseaux von Olivier Messiaen. 2017 wurde er für drei Jahre zum „Artist in Residence“ am Southbank Centre ernannt.
Unter den führenden Komponisten, mit denen Pierre-Laurent Aimard eng gearbeitet hat, seien nur György Kurtág, Karlheinz Stockhausen, Elliott Carter, Pierre Boulez und George Benjamin genannt. Darüber hinaus hat der französische Pianist zwei zeitgenössische Werke uraufgeführt: Responses: Sweet Disorder and the Carefully Careless (ein Klavierkonzert von Sir Harrison Birtwistle) und Épigrammes pour piano, violon et violoncelle (das letzte Werk von Elliott Carter, das speziell für Aimard komponiert wurde).
Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Universität Köln und seiner zahlreichen Workshops und Seminare wirft Pierre-Laurent Aimard ein inspirierendes, sehr persönliches Licht auf die Musik aller Stilepochen. Im Übrigen ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und unterrichtete im Jahre 2008/2009 am Pariser Collège de France. 2005 wurde ihm von der Royal Philharmonic Society der Instrumentalist Award verliehen. 2007 erkor ihn die Zeitschrift Musical America 2007 zum „Instrumentalist of the Year“. Erwähnenswert ist ferner die Website www.explorethescore.org, die er 2015 zusammen mit dem Klavierfestival Ruhr initiierte und dem Werk Györgi Ligetis gewidmet ist: Hier ist der Komponist auf Videos beim Unterrichten und Spielen seiner Études pour piano zu sehen.
Mehrere Aufnahmen von Aimard wurden sehr erfolgreich. Dazu zählt insbesondere die Einspielung von J.S. Bachs Kunst der Fuge (Deutsche Grammophon), die zweimal ausgezeichnet wurde (Diapason d’or und Choc du Monde de la musique) und Platz eins in den Billboard-Charts erreichte.
Unter den Auszeichnungen, die Pierre-Laurent Aimard verliehen wurden, seien nur folgende erwähnt: Grammy Award für Concord Sonata – Songs (2005) mit Werken von Charles Ives sowie ein Echo Klassik und der Preis der deutschen Schallplattenkritik für Hommage à Messiaen (2009).
Nach der Einspielung von drei Alben für das Label Deutsche Grammophon (The Liszt Project, 2011; Debussy: Préludes Books 1 & 2, 2012; J.S. Bach: Das Wohltemperierte Klavier I, 2014) unterschrieb Pierre-Laurent Aimard im Jahr 2017 einen Exklusivitätsvertrag mit dem niederländischen Label PENTATONE. Unter dieser Partnerschaft ist im Frühjahr 2018 die Gesamteinspielung von Olivier Messiaens Catalogue d’oiseaux erschienen, die von Kritikern und Publikum weltweit hoch gelobt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, darunter dem renommierten Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Stuttgarter Kammerorchester

Gegründet 1945, sieht sich das Stuttgarter Kammerorchester (SKO) heute als kulturelle Instanz in einer Doppelrolle. Gemeinsam mit dem künstlerischen Führungsduo – Chefdirigent Thomas Zehetmair und Markus Korselt als Geschäftsführendem Intendanten – folgen die Musikerinnen und Musiker der Vision, die Tradition zu bewahren und gleichzeitig klangliche und programmatische Maßstäbe für die Zukunft zu setzen. Aus der Spannung zwischen diesen beiden Polen schöpft das SKO seine kreative Energie. Das reiche, die Jahrhunderte überspannende Repertoire vom Barock bis hin zu Kompositionsaufträgen umschließt auch lustvolle Genreüberschreitungen mit Jazz und elektronischer Musik in aufregenden Formaten und Projekten nah am Publikum. Diese Bandbreite macht das SKO zu einem der versiertesten Klangkörper der Musikwelt.
Etwa 90 Konzerte stehen jährlich auf dem Spielplan, darunter bis zu zwei Interkontinentalreisen und Auftritte auf den grossen Bühnen. Das Orchester präsentiert sich sowohl als „SKO pur” in seiner Stammbesetzung mit 17 Streichern als auch in großer Besetzung mit Meisterwerken aus Klassik und Romantik. Von 2024 bis 2027 entsteht mit Thomas Zehetmair eine Gesamtaufnahme und Gesamtaufführung aller Beethoven-Sinfonien.
Auf dem sich ständig wandelnden Gebiet der Digitalisierung entdeckt das Stuttgarter Kammerorchester immer neue kreative Felder. Seit 2018 entstehen hier innovative Projekte mit Extended Reality, Künstlicher Intelligenz, Robotik und Hologramm-Konzerten, die das klassische Fundament des Klangkörpers erweitern und dem Publikum neue künstlerische Erfahrungen bieten. Als erstes Orchester Deutschlands stellte das SKO 2022 von Papiernoten auf Tablets um.
Angespornt vom Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit engagiert sich das SKO seit 2022 für einen klimabewussten Kulturbetrieb. Dazu gehörte bis 2024 die Klimaneutralstellung, die durch Vermeidung, Reduktion und Kompensation von CO2-Emission erreicht wurde. Ab 2025 wird der Fokus auf weitere Verringerung der CO2-Emission und regionale Aufforstungsprojekte gerichtet. Dazu gehört ein möglichst ressourcenschonender Betrieb, den CO2-Ausstoss wo immer möglich zu vermeiden oder zu reduzieren und auch das Publikum für klimabewusstes Handeln zu sensibilisieren.
Das SKO leistet mit seinem preisgekrönten Education-Programm „SKOhr-Labor“ für Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Herkunft einen unverzichtbaren Beitrag zur Musikkultur der nachfolgenden Generationen.
2023 gründete das SKO sein orchestereigenes Label „SKO records“, in dem mittlerweile vier Alben mit Musik von Beethoven, Mozart, Brahms, Schönberg, Schubert, Bartók und John Adams erschienen sind.

Thomas Zehetmair

Thomas Zehetmair, seit der Saison 2019/2020 Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters und seit September 2021 Chef principal des Orchestre National d’Auvergne, beschäftigte sich schon am Anfang seiner Solistenkarriere mit Orchesterleitung. Als seine Lehrer nennt er Michael Gielen, David Zinman, Sir Neville Marriner und Michael Schønwandt, und als weitere unschätzbare Einflüsse Nikolaus Harnoncourt und Frans Brüggen.
Thomas Zehetmair ist weltweit als Dirigent tätig. Er war u. a. Chefdirigent des Orchestre de chambre de Paris und langjähriger Artistic Partner des Saint Paul Chamber Orchestra (USA). Von 2002 bis 2014 wirkte er als Music Director – und bis heute als Conductor Laureate – der Royal Northern Sinfonia und prägte sie zu einem der führenden Orchester Englands, dokumentiert durch Einspielungen von Sinfonien von Schubert, Schumann, Sibelius, Hans Gál und neu entdeckten Orchesterwerken von Britten. Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt und viele andere prägten seine solistische Laufbahn, die mit drei „Gramophone Awards” und zahlreichen anderen CD-Preisen gekrönt wurde.
In diesem Jahr ist eine Chinatournee mit dem SKO geplant. Weitere Reisen führen Thomas Zehetmair in die USA und nach Südkorea. Seine langjährige Verbundenheit mit dem Irish Chamber Orchestra setzt er als Principal Conductor u. a. im internationalen Kilkenny Festival fort.
Konzerte mit dem seit 1994 bestehenden Zehetmair Quartett finden in Amsterdam, Echternach und im Norden Englands statt.
Ausserdem erschien die preisgekrönte Neueinspielung der „Sei solo“ von Bach auf der Barockgeige, welche den Opus Klassik gewann. 2019 startete die New York Times mit dieser CD ihre Bestenliste, weiters war sie eine der sechs Empfehlungen des Jahres der „Zeit“. Bei den Salzburger Festspielen 2021 setzte Thomas Zehetmair ein Zeichen mit der Aufführung aller „Sei Solo“ an einem Abend.
Seit 2023 ist eine neue Albumreihe im Label „SKO records“ erhältlich mit Werken von Beethoven, Brahms und Schönberg (#1), Schubert (#2) sowie Bartók und Adams (#3), die Zehetmairs gemeinsame Arbeit mit dem Stuttgarter Kammerorchester umfangreich dokumentiert. Eine weitere vielbeachtete Aufnahme ist die 2023 erschienene CD bei ECM mit Beethovens 5. Symphonie, Bartóks Violakonzert und einem Auftragswerk von John Casken, eingespielt mit der Royal Northern Sinfonia.
Ehrendoktorwürden empfing er von den Universitäten Weimar und Newcastle upon Tyne.

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Weltbühne

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Mozartiana

Ticket price Kat A

Kat. A: CHF 60.-/25.-

Ticket price Kat B

Kat. B: CHF 40.-/15.-

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